zurück zur Pressearchiv-Seite
 zurück zur Aktuell-Seite

als PDF-Dokument herunterladen

WAZ vom 30.10.2010, auf der Homepage seit dem 30.10.2010

Ärzte: Staub ist schädlicher als bekannt

Jürgen Polzin

Essen. Feinstaub in den Großstädten ist nach neuen medizinischen Studien offenbar gesundheitsschädlicher als bislang bekannt. Nach WAZ-Informationen kommt eine im Ruhrgebiet durchgeführte Langzeitstudie der Universität Duisburg-Essen zu dem Ergebnis, dass die Sterblichkeitsrate entlang der Hauptverkehrsstraßen des Reviers steigt, je näher die Betroffenen an den Verkehrsströmen wohnten.

Die Forscher hätten Hinweise gefunden, dass das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen zunehme. In einem Krisengespräch im NRW-Umweltministerium hätten sechs Wissenschaftler Alarm geschlagen und auf die gesundheitlichen Auswirkungen des Feinstaubs hingewiesen.

Die im Ruhrgebiet eingerichteten, kleinteiligen Umweltzonen indes haben ersten Ergebnissen zufolge nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Luftqualität geführt.

Am Dienstag will NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) die Daten vorstellen.

WAZ, 30. Oktober 2010


 zum Seitenanfang
 zurück zur Pressearchiv-Seite