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WAZ Herne vom 30.06.2006, auf der Homepage seit dem 01.07.2006

Sechsspurig: A 43 wird ausgebaut

Etwa 20 Kilometer langer Abschnitt zwischen Recklinghausen/Herten und Kreuz Bochum/Witten.

Arbeiten starten im Bereich Herne nicht vor 2011. Geschätzte 228 Millionen Euro Kosten

Von Felix Ehlert

Die Autobahn 43, eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im Ruhrgebiet, bekommt zwei neue Fahrstreifen. Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW auf Anfrage der WAZ mitteilte, laufen derzeit die Planungen für den nördlichen Teil der Trasse, die auch durch Herner Stadtgebiet führt.

Auf künftig sechs Spuren ausgebaut werden soll die A 43 zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten und dem Autobahnkreuz mit der A 44 (Bochum/Witten). Bereits im Bedarfsplan für Bundesfernstraßen aus dem Jahr 2004 ist festgehalten, dass dieser etwa 20 Kilometer lange Abschnitt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens möglichst bald eines Ausbaus bedarf. Eine so genannte Umweltverträglichkeitsuntersuchung im Umfeld hat bereits stattgefunden, die Ergebnisse liegen vor.

Projektleiter Gerd Nüßen (52) und sein Team sind derzeit damit beschäftigt, den genauen Verlauf der Autobahn festzulegen. Denn es wird nicht lediglich in jeder Fahrtrichtung eine zusätzliche Spur angefügt - zum Teil verschiebt sich die gesamte Straße um bis zu acht Meter. Im Bereich des Herner Autobahnkreuzes beispielsweise in westlicher Richtung. „Für die neue Trasse müssen einige Bauwerke abgerissen werden“, kündigt Nüßen an. Auch Anlangen der Deutschen Bahn AG sind betroffen, Gespräche laufen bereits.

Gelingt alles reibungslos, könnte die Planungsphase für den nördlichen Teil zur Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Der Baubeginn wäre nicht vor 2011 zu erwarten. Geschätzte 228 Millionen aus dem Bundeshaushalt sind für das Großprojekt A 43 momentan veranschlagt.

WAZ Herne, 30. Juni 2006


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