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Ruhr Nachrichten vom 29.09.2005, auf der Homepage seit dem 29.09.2005

Kein Aktionsplan gegen Feinstaub

Grenzbelastung 2005 nicht überschritten?

Bochum • Einen Aktionsplan gegen die überhöhte Feinstaubbelastung im Raum Stahlhausen wird es in diesem Jahr nicht mehr geben. Auch vor dem Hintergrund, dass für 2005 nicht einmal eine Überschreitung der Grenzwerte an 35 Tagen (wie im letzten Jahr) zu erwarten ist. Das teilte Stadtbaurat Martin zur Nedden im Umweltausschuss mit: „Ein akuter Handlungsbedarf ist zurzeit nicht gegeben."

Entsprechende Einschätzungen wurden auch auf einer Sitzung beim Regierungspräsidenten Arnsberg von Vertretern von Straßen.nrw, des Landesumweltamtes und von ThyssenKrupp geteilt. Bochums einzige Messstation An der Maarbrücke hatte bis vor kurzem lediglich Überschreitungen an 20 Tagen in diesem Jahr registriert, wie eine Zwischenauswertung ergab.

Ein Großteil der Feinstaubkonzentration rührt nach Ansicht der Experten ohnehin von der regionalen Hintergrundbelastung her, die auch durch Aktionspläne nicht beeinflusst werden kann. Unter anderem aus diesem Grund hatte auch die EU kürzlich eine weitere Karenzzeit von fünf Jahren für die Aufstellung von Aktionsplänen eingeräumt. • stö

Ruhr Nachrichten, 29. September 2005


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