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Ruhr Nachrichten vom 28.12.2007, auf der Homepage seit dem 28.12.2007

Weniger Feinstaub

Essen Die Feinstaubbelastung in NRW ist 2007 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Bis Jahresende dürften die zulässigen Grenzwerte voraussichtlich an deutlich weniger Messstationen überschritten werden, sagte ein Sprecher des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz. Bis zum 20. Dezember seien es NRW-weit neun Stationen gewesen, an denen der Kubikmeter Luft an mehr als 35 Tagen mit mindestens 50 Mikrogramm Feinstaub belastet war dpa

 

Dortmund: Spitzenreiter beim Feinstaub

Insgesamt weniger Überschreitungen des Grenzwertes/Ursache: Wetterlage

Essen Während im Jahr 2006 16 Messstationen die zulässigen EU-Grenzwerte für Feinstaub überschritten haben, sind es in diesem Jahr nur neun Messstellen.

Ursächlich für die Feinstaub-Reduzierung sei vor allem das Wetter, sagte gestern ein Sprecher des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Essen. Im vergangenen Jahr habe eine langanhaltende Inversionswetterlage die Messwerte in die Höhe getrieben. Dabei lagert sich eine wärmere Luftschicht stabil über eine kältere. Schadstoffe können nicht nach oben entweichen und stauen sich.

Spitzenreiter“ in Sachen Feinstaub ist 2007 - wie schon in den Vorjahren - die Brackeler Straße in Dortmund. Hier war die Luft an bisher 77 Tagen zu stark belastet. Besonders häufig wurden die Grenzwerte auch an Messstationen in Gelsenkirchen, Bottrop, Essen und Köln überschritten. Als erste Stadt in Nordrhein-Westfalen wird Köln zum 1. Januar 2008 eine so genannte Umweltzone einrichten. Autos, die keine Schadstoffplakette bekommen, dürfen dort nicht mehr fahren. Auch Düsseldorf und die Ruhrgebietsstädte wollen im Laufe des kommenden Jahres solche Umweltzonen schaffen. dpa

Ruhr Nachrichten, 28. Dezember 2007


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