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Ruhr Nachrichten vom 25.07.2005, auf der Homepage seit dem 25.07.2005

Kritik an Arnsberg wegen Feinstaub

Grüne fordern kontinuierliche Messstellen

Bochum Die Zurückhaltung der Bezirksregierung beim Aufstellen eines Aktionsplans gegen Feinstaub (wir berichteten vor einigen Wochen), haben die Grünen scharf kritisiert.

Christian Michalak, grünes Mitglied der Bezirksvertretung Bochum-Mitte: „Die abwartende Haltung der Bezirksregierung ist völlig inakzeptabel. Feinstäube sind in hohem Maße gesundheitsschädlich. Die Bürgerinnen und Bürger Bochums und besonders die Anwohner von Stahlhausen haben ein Recht darauf, dass die erforderlichen Luftreinhalte- und Aktionspläne umgehend erarbeitet und so bald wie möglich umgesetzt werden.“

In diesem Sinne fordern die Grünen die Bezirksregierung zum Handeln auf. Man brauche in Bochum und Wattenscheid eine verlässliche Datenbasis, auf deren Grundlage die tatsächliche Belastung durch Feinstäube ermittelt werden können. Michalak fordert deshalb das Landesumweltamt auf, kontinuierliche Messstellen einzurichten, besonders entlang der A40: „Künftige Verkehrsprojekte wie die sogenannte Bochumer Lösung müssen nach der Feststellung der tatsächlichen Belastungen neu bewertet werden“.

Ruhr Nachrichten, 25. Juli 2005


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