zurück zur Pressearchiv-Seite
 zurück zur Aktuell-Seite

als PDF-Dokument herunterladen

Ruhr Nachrichten vom 21.11.2007, auf der Homepage seit dem 21.11.2007

Viel Wirbel um Feinstaub

Grüne und Linke fordern Maßnahmen

Bochum Jetzt ist es amtlich - und gerichtsverwertbar: Am Montag wurde an der Messstelle Herner Straße der Jahres-Grenzwert für Feinstaubimmission überschritten (wir berichteten). Damit steht nach höchstrichterlichen Entscheidungen den Anwohnern ein Klagerecht gegen die Kommune zu.

Gefragt ist aber auch der Regierungspräsident: „Von Amts wegen müsste die Bezirksregierung einen Aktionsplan auflegen; davon ist aber nicht viel zu sehen“, kritisierte gestern Hella Eberhardt, Sprecherin der Linken in Bochum. Das Hin- und Herschieben der Verantwortung sei nicht hinnehmbar. Die Linke fordert schnell eine Städte-übergreifende Lösung, denn „die Luftverschmutzung z.B. durch Autobahnverkehr macht nicht an der Stadtgrenze halt.

Auch die Grünen machten gestern ihrem Ärger über die Versäumnisse Luft: Das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn nach einem Grobscreening ist in 22 Straßenabschnitten in Bochum ebenfalls mit einer Überschreitung der Feinstaubbelastung zu rechnen“, so Thorsten Klose, umweltpolitischer Sprecher der Grünen.

Er betont zwar auch die Notwendigkeit eines regionalen Luftreinhalteplans, sieht aber auch die Stadt in der Handlungspflicht: sie müsse Verursacher-gerechte und angemessene Maßnahmen ergreifen.

Was sie zu tun gedenkt wollen heute auf einer Pressekonferenz Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch und Umweltamtsleiter Gerd Zielinsky erläutern. stö

Die Grünen fragen politisch nach, in der Sitzung des Umweltausschusses am 29. November. Die Linke informiert über die Feinstaub-Problematik am Dienstag (27.), um 19 Uhr in ihrem Büro, Universitätsstraße 39.

Ruhr Nachrichten, 21. November 2007


 zum Seitenanfang
 zurück zur Pressearchiv-Seite