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Ruhr Nachrichten vom 21.11.2003, auf der Homepage seit dem 21.11.2003

Wohngebiete nicht weiter belasten

Arbeitsgemeinschaft fordert für A 40 Überdachung und Luftfilteranlage

Wattenscheid Die "Arbeitsgemeinschaft für bessere Wohnqualität an der A 40" lässt nicht locker. Aus Sicht der Bürgerinitiative besteht dringender Handlungsbedarf, weil "die Einhaltung der gültigen Schadstoffgesetze bei Ausbau nach vorliegender Planung nicht möglich ist. Die logische Konsequenz ist der Bau einer Überdachung inklusive einer Luftfilteranlage. Nur so gelangen die Schadstoffe nicht in die Wohnbereiche."

Nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft werden die Grenzwerte schon jetzt übertroffen. "Dies wird sich in Zukunft massiv verstärken", verweisen die Kritiker auf die Prognosen, die von einer gewaltigen Zunahme des Gesamtverkehrs und insbesondere des LKW-Verkehrs ausgehen. Deshalb ist für die Initiative schon jetzt klar, dass sie bei der Genehmigung des Planfeststellungsbeschlusses den Rechtsweg beschreiten wird. "Personen mit Bronchial- oder anderen Atemwegserkrankungen sollten prüfen lassen, ob nicht ein Teil ihrer Beschwerden durch Schadstoffe, die durch den Verkehr auf der A40 entstehen, verursacht werden."

Bei der jüngsten Versammlung der Arbeitsgemeinschaft ist auch ein neuer Vorstand gewählt worden: Vorsitzender ist nun Werner Dechardt, stellvertretende Vorsitzende Brigitte Kozlowski, Kassenwart Andreas Prümen, stellvertretender Kassenwart Andreas Hermann.

Ruhr Nachrichten - 21. November 2003


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