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WAZ vom 19.09.2005, auf der Homepage seit dem 19.09.2005

Dü-Bo-Do-Gegner: Lieber Geld sparen

Angesichts der knappen Etatlage Plankosten herausnehmen

Angesichts der Auflage von Arnsberg, die städtische Kredithöhe um über 17 Mio Euro für das laufende Jahr 2005 abzusenken, hatten Soziale Liste und PDS in der letzten Ratssitzung vorgeschlagen, die „Bochumer Verkehrslösung“ zu beerdigen.

Die sieht dreierlei vor: Durch eine über zwei Kilometer lange „Opel-Querspange“ die A44 mit dem Bochumer Außenring zu verbinden, dann den Außenring zur Autobahn hochzustufen und ihn durch ein „Westkreuz“ mit der A 40 zu verbinden, die gleichzeitig sechspurig ausgebaut wird.

Mit dem Antrag, davon abzulassen, scheiterten die linken Ratsparteien. Auch die „Bürgerinitiative Bochum gegen die Dü-Bo-Do“ hatte sich zur „Prioritätenliste“, der Streichliste der Stadtverwaltung, geäußert: Während Investitionen für Kulturprojekte, Sportstätten, Schulbauten und Straßen dem Rotstift zum Opfer gefallen seien, hätte die Stadt Planungskosten für das „Westkreuz“ in Höhe von 292 000 Euro im Etat 2005 festgeschrieben. Dabei sei die Westkreuzplanung nicht Aufgabe der Stadt, sondern werde als Baustein der „Bochumer Lösung“ allein durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW im Auftrage und auf Kosten des Bundes geplant. R.H.

WAZ, 19. September 2005


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