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Ruhr Nachrichten/WAZ vom 18.12.2008, auf der Homepage seit dem 18.12.2008

Bund gibt Geld für Querspange

Klage läuft

Bochum Für die so genannte „Querspange“/A 44 gibt es Geld vom Bund. Das erfuhren die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer und Gerd Bollmann [SPD] bei Gesprächen im Verkehrsministerium.

Der sechs-streifige Ausbau der A 40 zwischen Gelsenkirchen und Dortmund wird zur Zeit bereits umgesetzt. Die 2,9 Kilometer der Querspange sollen demnächst auch realisiert werden, nachdem die Finanzierung der Kosten von 48,4 Mio. Euro jetzt sichergestellt worden ist. Sie gehört zu den Maßnahmen, die mit den zusätzlichen Mauteinnahmen finanziert werden.

Bevor jedoch Bagger anrücken, muss ein Rechtsstreit vor dem Bundesverwaltungsgericht geklärt sein. Das Urteil wird bis Mitte 2009 wartet. Die Querspange ist Bestandteil des „Verkehrskonzeptes Mittleres Ruhrgebiet“. Ziel ist eine Verbesserung des Verkehrsflusses im Ruhrgebiet. Kritiker befürchten hingegen Belastungen für die Anwohner.

Ruhr Nachrichten, 18. Dezember 2008

 

A 40: Geld für Querspange genehmigt

SPD-Bundestagsabgeordneter Axel Schäfer: Über 48 Millionen Euro im Verkehrsministerium gesichert Rechtsstreit noch anhängig

Sabine Vogt

„Nach Beginn des Ausbaus der A 40/Bochum-Stahlhausen fließt jetzt auch das notwendige Geld aus Bundesmitteln für die so genannte Querspange / A 44.” Das erklärten gestern die Bundestagsabgeordneten Axel Schäfer und Gerd Bollmann nach Gesprächen im Verkehrsministerium.

Diese ist Bestandteil des „Verkehrskonzeptes Mittleres Ruhrgebiet“, dessen Ziel es war, eine Gesamtkonzeption für eine Verbesserung des Verkehrsflusses im Ruhrgebiet als Alternative zum Neubau der Autobahn A 44 von Düsseldorf über Bochum bis Dortmund (DüBoDo) zu finden.

Der sechsstreifige Ausbau der A 40 zwischen Gelsenkirchen und Dortmund wird zur Zeit bereits umgesetzt. Die 2,9 Kilometer der Querspange sollen demnächst auch realisiert werden, nachdem die Finanzierung der Kosten von 48,4 Millionen Euro jetzt sichergestellt worden ist.

Diese Verkehrsprojekte gehören zu den wichtigsten Maßnahmen, die mit den zusätzlichen Mauteinnahmen finanziert werden. Knapp 1,8 Milliarden Euro fließen in zusätzliche Straßenbauvorhaben. Indes ist zur Querspange ein Rechtsstreit vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängig. Mit einem Urteil wird bis Mitte 2009 gerechnet. Zuvor kann deshalb mit dem Bau nicht begonnen werden.

WAZ, 18. Dezember 2008


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