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WAZ vom 18.06.2005, auf der Homepage seit dem 18.06.2005

PDS rüffelt: TKS streut Sand in die Augen

„Belastung durch Schwermetalle auch 2004 über den Grenzwerten“

„Staub in der Luft, Sand in den Augen“ - so bewertet die Rats-PDS die Feinstaub-Stellungnahme von Thyssen-Krupp vor der Stadtpolitik.

Auch nach dem Bau einer neuen Trockenentstaubung bei TKS, so Uwe Vorberg, habe das Landesumweltamt Belastungen oberhalb der Grenzwerte gemessen. Der durchschnittliche Nickelwert liege über dem EU-Ziel, dieses sei an manchen Tagen bis zum Zehnfachen überstiegen worden. Bei Chrom liege der gemessene Durchschnitt beim Vierfachen dessen, was der Länderausschuss für Immissionsschutz verlange.

Vorberg: „Wenn Thyssen hustet, steht die Politik hilfreich zur Seite. Wenn Kinder Allergien kriegen, interessiert das keinen Menschen. Die Botschaft lautet: Wir dürfen Thyssen-Krupp nicht durch zusätzliche Auflagen belasten. Nicht erwähnt wurde, das TKS zuletzt einen Bilanzgewinn von 309 Mio Euro auswies.“

WAZ, 18. Juni 2005


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