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WAZ vom 15.06.2005, auf der Homepage seit dem 15.06.2005

A-40-Ausbau soll dieses Jahr starten

Aber Großbaustelle erst nach der WM 2006

Von Thomas Mader

Die "Bochumer Lösung" naht. Der Landesbetrieb Straßenbau plant, noch dieses Jahr mit den Vorarbeiten zum A-40-Ausbau zu beginnen. Richtig ernst wird´s aber nicht vor der Fußball-Weltmeisterschaft.

Die dreiteilige Lösung - wenn nicht für alle, dann doch für einige dicke Bochumer Verkehrsprobleme - sieht wie folgt aus: 1. Die A 40 soll zwischen Gelsenkirchen und Bochum-Stahlhausen sechsspurig ausgebaut werden. 2. Die A 44 soll um etwa drei Kilometer verlängert werden, so dass über den Außenring eine Anbindung an die A 40 entsteht ("Opel-Querspange"). Und 3. soll der Außenring kreuzungsfrei mit der A 40 bei Stahlhausen verbunden werden ("Westkreuz").

Die drei Projekte befinden sich in verschiedenen Bearbeitungsstadien, erklärt die Planungsleiterin von "Straßen NRW", Elfriede Sauerwein-Baksiek. Die A-40-Unterlagen haben bisher den weitesten Weg durch die Institutionen hinter sich. Die Planfeststellungsbehörde des Düsseldorfer Verkehrsministeriums sei dabei, die Prüfung der etwa 400 Bürger-Einwendungen abzuschließen. Mit einem Beschluss rechnet Sauerwein-Braksiek "zu den Sommerferien oder kurz danach".

Dann könnte es im Oktober oder November losgehen mit dem Verlegen von Abwasserleitungen und dem Bau von Regenrückhaltebecken. "Aber es macht keinen Sinn, die große Baustelle vor der Weltmeisterschaft 2006 aufzumachen."

Die A-44-Planung werde nicht mehr in diesem Jahr beschlossen, glaubt Sauerwein-Braksiek. Immerhin 1700 Einwendungen müssen zunächst schriftlich beantwortet werden. Und das Westkreuz sei das letzte Projekt in der Pipeline; die Einwendungen werden noch erhoben, zurzeit liegen 200 vor. Ende 2006 sei mit einem Beschluss zu rechnen.

Dann kann "Straßen NRW" theoretisch mit den Arbeiten beginnen, aber der Zeitplan hänge auch von der Zahl der Klagen ab, so Sauerwein-Braksiek.

WAZ, 15. Juni 2005


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