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WAZ Wattenscheid vom 06.03.2007, auf der Homepage seit dem 06.03.2007

A 40-Brücke wird bis Mai abgerissen

Ende dieses Jahres soll die neue Verbindung zwischen Hohensteinstraße und „Steinhof“ stehen.

Erste Maßnahmen für den sechsspurigen Ausbau des „Ruhrschleichwegs“

Von Rolf Schulte

Die Tage der Fußgängerbrücke über die A 40 sind gezählt. Bis spätestens Anfang Mai soll die stählerne Bogenkonstruktion, die die Hohensteinstraße mit dem „Steinhof“ fußläufig verbindet, abgerissen werden.

Das bestätigt Wolfgang Roberz, Mitarbeiter der Regionalniederlassung Ruhr vom Landesbetrieb Straßen NRW, auf WAZ-Anfrage. In den vergangenen Tagen waren bereits Kettensägen im Einsatz, um den Baumbestand im Brückenbereich beidseitig des „Ruhrschleichwegs“ zu kappen. Grund für den Abriss ist der geplante sechsspurige Ausbau der Autobahn. „Wir sind noch am Basteln“, sagt Roberz zum weiteren konkreten Arbeitsablauf. Auf beiden Seiten der Brücke - etwa sechs Meter hoch - werden Rampen angebaut. Er geht davon aus, dass das neue Bauwerk bis Ende des Jahres stehen wird. Geplant sind dafür etwa 1,2 Millionen Euro.

Ebenfalls begonnen hat die Regionalniederlassung mit dem Bau zweier großer Becken an der Kemnastraße in Leithe. Die oberirdischen „Riesenwannen“ sollen in Zukunft die Abwässer der A 40 aufnehmen und gereinigt in den Leither Bach abgeben. Für diese Maßnahme sind rund 600 000 E veranschlagt. Sie wird neun Monate in Anspruch nehmen. Mit zu diesem „Paket“ gehört der Bau eines Abwasserkanals. Über dessen Verlauf durch Privatgrund konnte laut Roberz mit den Eigentümern bislang keine gütliche Einigung erreicht werden.

WAZ Wattenscheid, 6. März 2007


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