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WAZ vom 03.03.2006, auf der Homepage seit dem 03.03.2006

Sechsspuriger A 40-Ausbau rückt näher

DüBoDo-lnitiative denkt über Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss nach. Erörterungstermin für das Westkreuz steht an

Von Michael Weeke

Gute Chancen für den Beginn des sechsspurigen Ausbaus der A 40 zwischen Gelsenkirchen und Stahlhausen noch in diesem Jahr sieht der Leiter der Bochumer Niederlassung von Straßenbau NRW, Hans-Michael Gebert. Nachdem am Mittwoch der Planfeststellungsbeschluss öffentlich bekannt gemacht wurde, sei nun ein weiterer Schritt auf dem Weg der Verwirklichung des 30-Mio-Euro-Projektes gegeben. „Wenn niemand klagt, tritt das Baurecht in Kraft", so Gebert. Selbst wenn es Klagen gebe, müssen diese keine aufschiebende Wirkung haben.

Doch genau das möchte die Bürgerinitiative gegen die DüBoDo erreichen. „Wir werden uns den Planfeststellungsbeschluss genau anschauen", so Sprecher Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt. Die Bürgerinitiative sieht immer noch Chancen, die sogenannte Bochumer Lösung zu kippen. Dazu gehört auch das Westkreuz (Anbindung der A 40 an den Stadtring) und die Querspange (Anbindung des Ringes an die A 44).

Besonders die nicht vorhandenen Messdaten zur Schadstoffbelastung im Bereich der A 40 seien für die Initiative ein wichtiger Grund für eine mögliche Klage. Öffentlich ausgelegt wird der Planfeststellungsbeschluss vom 10. März bis zum 23. März im Planungsamt.

Für die beiden anderen Abschnitte ist das Verfahren noch nicht so weit vorangeschritten. Laut Straßenbau NRW ist die Planfeststellung für die Querspange bereits in Arbeit. Mit einem Beschluss könne noch in diesem Jahr gerechnet werden. Anders sieht es für das Westkreuz aus. Hier steht noch ein Erörterungstermin an. Dazu haben sich die DüBoDo-Gegner wieder angesagt.

WAZ, 3. März 2006


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