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Ruhr Nachrichten vom 01.03.2010, auf der Homepage seit dem 01.03.2010

Erneut erhöhte Luftschadstoffwerte

Gegenmaßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen greifen nicht


Die Belastung mit Luftschadstoffen in Deutschland ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Wie das Umweltbundesamt in Dessau mitteilte, war die Belastung an SS Prozent der städtisch verkehrsnahen Luftmessstationen höher als der seit Jahresbeginn einzuhaltende Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft.

Vor allem in Städten und Ballungsräumen treten der Auswertung zufolge Grenzwert-Überschreitungen auf. Rückblickend auf die Stickstoffdioxid-Belastungssituation seit 2000 ist davon auszugehen, dass die Grenzwerte im Jahr 2010 nicht eingehalten werden, befürchtet Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes.

Bereits seit 2005

Auch die Feinstaub-Konzentrationen, die witterungsbedingt schwanken, überschritten im vergangenen Jahr erneut die bereits seit 2005 geltenden Grenzwerte - trotz Maßnahmen in Bund, Ländern und Kommunen. An 23 der insgesamt 408 Messstationen wurden die Grenzwerte an mehr als 35 Tagen überschritten.

Die EU erlaubt den Kommunen pro Jahr 35 Tage, an denen der Mittelwert von 50 Mikrogramm Feinstaub-Partikel pro Kubikmeter Luft überschritten werden darf. Wird dieser Grenzwert gerissen, müssen Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaub-Belastung in die Wege geleitet werden. ddp

» www.umweltbundesamt.de

Ruhr Nachrichten, 1. März 2010


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