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Pressemitteilung vom 28.02.2002, auf der Homepage seit dem 28.02.2002

Pressemitteilung vom 28.2.2002

Bürgerversammlung zur DÜBODO höchst informativ

Zur gestrigen Bürgerversammlung der Bürgerinitiative Bochum gegen die DÜBODO erklärt Eckhard Stratmann-Mertens, Sprecher der BI:

Die Bürgerinitiative Bochum gegen die DÜBODO hatte zur Bürgerversammlung in die Mensa der Gesamtschule an der Markstraße geladen, um dort über die ausgelegten Pläne zum Neubau der A 44/DÜBODO im Bochumer Süden zu informieren. Es kamen etwas über 200 BürgerInnen, um sich zu informieren und beraten zu lassen, wie sie Einwendungen gegen die Pläne einreichen können.

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der die Planungen im Auftrag der Landesregierung durchführt, war hochkarätig mit fünf Personen erschienen. Herr Plato, der Leiter der Nieder-lassung Bochum des Landesbetriebs, erklärte anhand der großformatigen Pläne den geplanten Trassenverlauf. Die Behörde musste sich anschließend mit etlichen kritischen Fragen von BürgerInnen auseinandersetzen: zur Lärmbelastung an einigen besonders belasteten Wohnorten, zu Abgasbelastung in der Senke an der Steinkuhlstraße, zur Höhe des geplanten Trassenverlaufs und zur Höhe und Wirksamkeit der vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen. Die meisten Fragen konnten nicht zur Zufriedenheit der Fragesteller beantwortet werden.

Einladend das Angebot von Herrn Plato: Alle besorgten BürgerInnen können sich exakt für ihre Wohnung die berechneten Lärmwerte infolge der neugebauten DÜBODO beim Landesbetrieb Straßenbau erfragen (Tel.: 9552-319).

Experten der Bürgerinitiative stellten danach in Kurzvorträgen verschiedene Aspekte vor:  Z.B. wie sich das Verkehrsaufkommen auf dem Außenring und dem Neubaustück der Autobahn entwickeln wird. Es ist absehbar, dass bei Realisierung der Trasse auch Bochum-Steinkuhl in den täglichen Staumeldungen des Verkehrsfunks traurige Berühmtheit erlangen wird. Dargestellt wurde die enorme Zunahme des Lärms bis hin zur Hustadt einschließlich der Zunahme von lärmbedingtem Stress. Schließlich informierte Dr. Walter Widdig sehr eindrücklich über die Zunahme vielfältiger Krankheitssymptome entlang stark befahrener Straßen.

Während der Veranstaltung wurde das Verfahren der Einwendungen erläutert: Alle BürgerInnen können kostenlos Einwendungen formulieren, u.z. bis zum 2. April 2002 beim Planungsamt der Stadt Bochum. Mustereinwendungen sind erhältlich bei der Bürgerinitiative (Webseite: www.stopp-duebodo.de. Nur EinwenderInnen haben das Recht, an dem Erörterungstermin der Einwendungen teilzunehmen, der voraussichtlich nach den Sommerferien stattfinden wird.

Auch die nächsten Aktionen der BI wurden bekanntgegeben: ein Besuch der Ratssitzung am 7.3.2002 zum Thema DÜBODO im Rathaus (ab 15.00 Uhr) und ein Osterfeuer an der Höfestraße am Ostersonntag, 20.00 Uhr, zwei Tage vor Ablauf der Einwendungsfrist.


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