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Pressemitteilung vom 19.11.2004, auf der Homepage seit dem 19.11.2004

Pressemitteilung vom 19.11.2004

Eklat führt zur Unterbrechung der DüBoDo-Erörterung

Karnevaleske Ignoranz der Planungsbehörden zur Beschäftigungssituation bei Opel Bochum

Zum gestrigen Eklat während der A 44/DüBoDo-Erörterung erklärt Eckhard Stratmann-Mertens, Sprecher der Bürgerinitiative Bochum gegen die DüBoDo:

Gestern Nachmittag am 19. Tag der Erörterung der geplanten A 44/DüBoDo in Bochum (sog. Opel-Querspange) kam es zum Eklat zwischen dem Landesbetrieb Straßenbau als Planungsbehörde und der einwendenden Bürgerinitiative. Diese hatte während der Anhörung im September von der Leiterin des Landesbetriebes im Erörterungstermin, Frau Sauerwein-Braksiek, die Zusage erhalten, nähere Informationen zum Beschäftigungsabbau im Werk Opel I im Zeitraum 1997 bis heute zu erhalten. Diese Daten sind von Bedeutung, um die verkehrliche Belastungssituation auf der Wittener Straße abschätzen zu können, und spielen für die angebliche Notwendigkeit der Anschlussstelle Markstraße (Nähe Opelring) der geplanten A 44 eine Rolle.

Gestern legte der Landesbetrieb seine angekündigten Zahlen vor: Nach Rückfrage im städtischen Planungsamt (Herr Töpfer) lautete die Antwort: Die Zahl der Beschäftigten bei Opel für die Jahre 1997 und 2004 sind der Stadt nicht bekannt. Datum der Auskunft: der 11.11. im Jahre 2004.

Die Reaktion der Bürgerinitiative darauf war Entrüstung und Spott: Jeder interessierte Zeitungsleser kenne die derzeitige Beschäftigtenzahl bei Opel Bochum, nicht aber die beteiligten Planungsbehörden (Landesbetrieb Straßenbau und städtisches Planungsamt). Darüber hinaus werfe diese Desinformationspolitik ein bezeichnendes Licht auf das Verhalten des Landesbetriebes Straßenbau und ihrer Leiterin im Rahmen der Bürgerbeteiligung: eine Kombination aus Arroganz der Macht mit Dummheit.

In der folgenden aufgeheizten Atmosphäre musste dann die weitere Erörterung für diesen Tag ausgesetzt werden.


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