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Pressemitteilung vom 18.06.2002, auf der Homepage 18.06.2002

Pressemitteilung vom 18.06.2002

Erheblicher Ärger über Zunahme von Lärm und Schadstoffen

Zu der gestrigen Bürgerversammlung in Goldhamme zum Ausbau der A 40 und zum Bau des Westkreuzes erklärt Eckhard Stratmann-Mertens, Sprecher der Bürgerinitiative Bochum gegen die DÜBODO:

Ca. 70 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Bürgerinitiative Bochum gegen die DÜBODO gefolgt, um sich über die ausgelegten Pläne zum sechsstreifigen Ausbau der A 40 und zum Bau des Westkreuzes informieren zu lassen. Es wurde deutlicher Ärger geäußert, dass die politisch Verantwortlichen nicht selbst zu einer detaillierten Auskunft über die Pläne bereitstünden. Ein SPD-Mitglied hatte deshalb nach 25-jähriger Parteimitgliedschaft seinen Austritt aus der Partei erklärt.

Überraschung lösten die großdimensionierten Überführungen über die A 40 aus, die die Verbindung zwischen Donezk-Ring und A 40 herstellen sollen. Wenn zusätzlich auch noch die geplante Metrorapid-Trasse in ca. 13 m Höhe die A 40 quert und später auch noch den Donezkring, wird die Lärmbelastung noch einmal deutlich ansteigen.

Die Befürchtung wurde laut, dass die Verkehrszunahme infolge des sechsstreifigen Ausbaus der A 40 auch zu mehr Verkehr auf den Stadtstraßen von Wattenscheid führen wird, so insb. auf der Hansastraße.

Auch die LKW-Belastung auf der Essener Straße werde weiterhin zunehmen.

Bei den betroffenen BürgerInnen war das Informationsbedürfnis groß. Viele von ihnen waren danach entschlossen, Einwendungen gegen diese Autobahnplanungen in ihrem Wohnumfeld einzureichen.

Abgabeschluss für die Einwendungen ist der 26.6.2002.


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