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Pressemitteilung vom 16.09.2002, auf der Homepage seit dem 16.09.2002

Pressemitteilung vom 16.09.2002

Wahlkämpfer Clement hält Weiterbau der DüBoDo von Bochum nach Velbert offen

Für die Bürgerinitiative Bochum gegen die DüBoDo erklären Eckhard Stratmann-Mertens und Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt als Sprecher:

Am Mittwoch,18.09.02, will Ministerpräsident Clement in seiner Heimatstadt Bochum in den Bundeswahlkampf 2002 eingreifen. Zu seinen Lieblingsprojekten im Verkehrsbereich gehören neben dem „Metrorapid“ auch die Autobahnmaßnahmen der sog.“Bochumer Lösung“ ( A40-Ausbau, Westkreuz-Bau, DüBoDo-Weiterbau ). Dieses Maßnahmenpaket hat er seinerseits bei der Bochumer SPD mit der Zusicherung durchgesetzt, mit dessen Umsetzung sei der DüBoDo-Durchbau durch den Bochumer Süden über Hattingen bis Velbert vom Tisch.

Die politischen Entscheidungen und tatsächlichen Entwicklungen der letzten Jahre weisen jedoch darauf hin, dass mit der Umsetzung der „BO-Lösung“ gerade die Voraussetzungen für den DüBoDo-Durchbau bis Velbert geschaffen werden.

Für die Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans im Jahr 2003 ist in der Überarbeitung des Bundesverkehrsministeriums, Stand Mai 2002, der A44 (DüBoDo)-Weiterbau von Velbert nach Bochum (Sheffieldring) weiterhin als Projekt des Landes NRW bei noch offenem Bedarfsvorschlag aufgeführt. Der DüBoDo-Durchbau soll also auf mittlere Frist weiter betrieben werden.

Auch für Wolfgang Clement ist entgegen anderslautender öffentlicher Beteuerungen der DüBoDo-Durchbau nicht vom Tisch. So hat er noch am 07.09.02 in einem Interview mit der Rheinischen Post erklärt:: „Er  (Metrorapid) muss alle zehn Minuten – in der Rushhour sogar alle sieben Minuten - verkehren, wenn die Menschen damit fahren sollen. Andernfalls werden sie nicht umsteigen, sondern weiter mit dem Auto fahren. Dann müssten wir alternativ die A44 Düsseldorf-Bochum-Dortmund  ausbauen.“

Die Bochumer Bevölkerung – insbesondere entlang der DüBoDo-Trasse im Bochumer Süden – hat einen Anspruch darauf, dass Clement noch vor dem Bundeswahltag seine wahren Absichten offen legt. Dies umsomehr, als er die Planungen für die Maßnahmen der “BO-Lösung“ vorantreibt und noch 2002 Planungsrecht schaffen will.

 


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