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Info-Flugblatt vom 16.02.2002, auf der Homepage seit dem 16.02.2002

Überschrift

 

 

 

 

Auch

Pflanzen und Tiere

haben

ein Recht auf Leben

 

 

 

 

 

leider

können sie sich nicht selbst

gegen

den Beton der DüBoDo

verteidigen

 

 

 

 

 

 

 

 

hier die neuesten Informationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

·        Der Weiterbau der DüBoDo/A44 zerstört den Wert zentraler  Naherholungsgebiet im Süden der Stadt Bochum:

 

-          Naherholungsgebiete/Wohngebiete werden mutwillig mittig zerschnitten

 

-          die frische Luft wird verpestet

 

-          die erholsame Ruhe wird durch den dauerhaften Verkehrslärm radikal gestört

 

-          der Lebensraum der Tierwelt wird beschädigt, die Artenvielfalt verringert

 

-          die Flora und Fauna werden durch Kraftstoff-Verbrennungsrückstände, Reifenabrieb und Streusalz vergiftet.

 

·        In dem Gebiet rund um die Trasse leben gefährdete Tierarten, wie: Turmfalke, Grünspecht, Mönchsgrasmücke, Bergmolch, Steinmarder, Fledermäuse u. a.. Die Trasse und die Einwirkungen durch Lärm und Emissionen beeinträchtigen das Lebensumfeld dieser gefährdeten Tierarten erheblich. Naturnahe Teile werden zerschnitten.

 

·        Die auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stehenden Erdkröten und Feldhasen haben in dem Gebiet ihr Revier. Die Beschädigung/Vertreibung dieser Tierarten darf nicht hingenommen werden. Zudem wird die Biotopvernetzung zerstört.

 

·        Durch den Bau des Regenrückhaltebeckens/Renaturierung als Biotop (Höfestrasse) sind die Watvögel zurückgekehrt. Sie finden ideale Lebens- und Brutbedingungen. Die Trasse zerstört den Lebensraum gerade auch für diese Vögel.

 

·        Die großflächige Versiegelung des Bodens durch die Trasse verhindert das gleichmäßige Versickern des Regenwassers. Die Versiegelung durch die Trasse umfasst ca. 62000 qm (das ist die Größe von 62 Fußballfeldern). Das abgeleitete Regenwasser überfüllt die städtischen Kanäle und führt zu noch stärkeren Überschwemmungen. Gerade hierdurch wird das jüngst entstandene biologische Gleichgewicht stark beeinträchtigt. Ganz zu schweigen von den Schäden an den dort liegenden Grundstücken/Gebäuden.

 

 

·        Für den Bau der Trasse müssen mindesten 270000 m³ Erde aufgeschüttet werden. Da die Erddeponien in NRW knapp geworden sind, ist mit ziemlicher Sicherheit davon aus- zugehen, dass Boden unklarer Herkunft und Bauschutt angefahren werden und Giftstoffe zwischen gemischt sind.

 

Hierdurch kommt es zu einer erheblichen Beeinflussung des Grundwassers. Einerseits ändert sich der Grundwasserspiegel. Ebenso wird sich der Verlauf des Grundwassers unkontrolliert verändern. Andererseits gelangen durch den Regen Schadstoffe und Gifte, die sich in dem aufgeschütteten Boden befinden, ungehindert über das Grundwasser in das Trinkwasser.

 

 

V.i.S.d.P.: Ulrich Sollmann, Höfestr. 87, 44801 Bochum

                  BI Bochum gegen die DüBoDo

 

 

 


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