zurück zur Bürgerinitiative-Seite
 zurück zur Aktuell-Seite

als PDF-Dokument herunterladen

Info-Flugblatt vom 16.02.2002, auf der Homepage seit dem 16.02.2002

Überschrift

 

 

 

Dies und Das

 

Opel-Standort

schleichende Enteignung

Verlust gewachsener Nachbarschaften

unattraktive Leerstände von Wohnungen

Luftverschmutzung

Beeinträchtigung des Stadtklimas etc.



Sie

haben es

in Ihrer Hand

 

 

hier die neuesten Informationen

 

 

 

·        Das amtliche Wuppertal-Institut bescheinigt der SPD_Landesregierung, dass durch ihre Autobahnplanungen in Bochum „keine zusätzliche Förderung der Region als Wirtschaftstandort zu erwarten ist“. Selbst eine den Standort fördernde Wirkung für das Opelwerk I wird durch eine weitere Autobahnanbindung nicht eintreten.

 

·        Der Weiterbau der DüBoDo/“Bochumer Lösung“ hat negative Auswirkungen auf den Wert des Grundbesitzes bzw. die Nutzung von Grundstücken. Durch das Bundesfernstraßengesetz gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Anbauverbotszone von 40 m und eine Zone für Nutzungsbeschränkungen von 100 m längs der geplanten Autobahnen, d. h.: man darf in Zukunft nicht mehr uneingeschränkt über sein Grundstück/Eigentum verfügen. SPD,CDU und FDP sorgen für eine schleichende entschädigungslose Enteignung

 

·        Der Wert von Grundstücken/Gebäuden in der Nähe der Autobahn sinkt um etwa

      30 %. Hausbesitzer können für diesen Verlust keine Entschädigung erwarten.

 

·        Die Mietsituation wird sich in den jetzigen Wohngebieten entlang der geplanten Trasse negativ verändern. Einerseits werden die Mietpreise sinken (Nachteil für die Vermieter/Hausbesitzer). Andererseits werden die entsprechenden Wohngebiete nicht mehr attraktiv sein, um dort wohnen zu wollen. Leerstände, häufige Wohnungswechsel und der Verlust von stabilen, gewachsenen Nachbarschaften ist die Folge.

 

·        Die Erhöhung des Straßenverkehrs auf den innerstädtischen Zufahrtsstraßen, der Rückstau bis in die Innenstadt, sowie die schwindende Attraktivität des Wohnumfelds wird die Stadtflucht erhöhen. Viele Menschen fahren bald nur noch in die Stadt, um zu arbeiten. Sie werden in Zukunft zum Wohnen eher die Stadtrandlage vorziehen oder Orte in der Nachbarschaft. Hierdurch verliert die gesamte Innenstadt Bochums an Einkaufswert und Attraktivität. Die neue Autobahn zerschneidet folgende Wohnbereiche: Querenburg, Steinkuhl,     Wiemelhausen, Altenbochum und Laer. Dort Leben ca. 65000 Menschen. Negativ betroffen von der geplanten Autobahn sind mindestens ein Drittel dieser Einwohner.

 

·        Auf dem Klimagipfel 1992 in Rio bestand Einigkeit: „schnell und drastisch muss der CO2-Ausstoß reduziert werden, um die Klimakatastrophe zu verhindern“. Die Landes-SPD hat in ihrem Klimabericht daher beschlossen, dass „eine bloße Fortschreibung der bisherigen Verkehrspolitik mit den Zielen des Klimaschutzes prinzipiell nicht vereinbar“ ist. Nach ihrer Auffassung, sei der „Verkehrsbereich einer der zentralen Ansatzpunkte zur Reduzierung klimarelevanter Spurengasemissionen“. In der Praxis macht die SPD das Gegenteil.

 

·        Auch in Bochum hat man Abschied vom Klimaschutz genommen. Seit 1990, so der Projektleiter Hertle vom Institut für Energie und Umwelt Heidelberg, hat es keinen CO2-Abbau gegeben. Obwohl es einen einstimmigen Ratsbeschluss gibt: „Die Umweltbelastung wird auf ein Maß begrenzt, das die natürlichen Systeme nicht gefährdet“, soll laut Nahverkehrsplan Bochum von 1997 bis 2010 der Autoverkehr um das 2 ½-fache des öffentlichen Personenverkehrs zunehmen, und um das 21-fache des Fuß- und Radverkehrs. Gerade durch die sogenannte „Bochumer Lösung“: Weiterbau der DüBoDo und Ausbau der A40 und des Westkreuzes, wird es zu einem erheblichen Anstieg der Emissionen und zu einer radikalen Verschlechterung des Klimaschutzes kommen.



V.i.S.d.P.: Ulrich Sollmann, Höfestr. 87, 44801 Bochum    BI Bochum gegen die DüBoDo


 zum Seitenanfang
 zurück zur Bürgerinitiative-Seite