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Pressemitteilung vom 11.07.2004, auf der Homepage seit dem 11.07.2004

Pressemitteilung vom 11.07.2004

A44/DüBoDo-Erörterung geht in 3. Woche

Verkehrs-Gutachten zur sogenannten „Bochumer Lösung“ überholt

Außenringüberlastung vorprogrammiert

Für die Bürgerinitiative Bochum gegen die DüBoDo erklärt Wolfgang Czapracki-Mohnhaupt als Sprecher:

Die Erörterung des für die Maßnahmen der sog. „Bochumer Lösung“ erstellten Verkehrsgutachtens, das auch Grundlage für die Schadstoff- und Lärmberechnungen ist, konnte am 9.7.2004 nicht abgeschlossen werden.

Der Sachverständige der Ingenieurgruppe IVV-Aachen musste einräumen, dass das Gutachten aus 1996/98 mittlerweile überholt ist. Wesentliche Eckdaten haben sich geändert. Dies bestätigte auch der Landesbetrieb.

Nach heutigen Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden, dass der Lkw-Verkehr in Zukunft erheblich zunehmen wird. Inwieweit sich dies auf die einzelnen Maßnahmen der „Bochumer Lösung“ auswirken wird, bedarf nach Darstellung des Sachverständigen einer konkreten auf Bochum bezogenen Untersuchung der Lkw-Zahlen.

Die Bürgerinitiative hat beantragt, unter Neuberechnung der Lkw-Anteile und Ansatz der aktuellen Leit- und Eckdaten ein neues Verkehrsgutachten zu erstellen.

Selbst auf Grundlage des veralteten Verkehrsgutachtens musste der Sachverständige bereits bestätigten, dass bei Umsetzung sämtlicher Teilstücke der sog. „Bochumer Lösung“ der Außenring zu 51 % überlastet sein würde.

Erhöhte Stau- und Unfallgefahr befürchtet die Bürgerinitiative ab Unterführung Steinkuhlstrasse/Außenring. Hier soll im Verflechtungsbereich zwischen Steinkuhlstrasse und Universitätsstraße eine 8-streifige Trasse mit Verflechtungs- sowie Auf- und Abfahrspuren mit einfacher Ampelregelung im Anschlussbereich Universitätsstraße entstehen

Bereits jetzt sind für den Verflechtungsbereich 93.000 Kfz/Werktag prognostiziert.

Bei Aktualisierung des Verkehrsgutachtens rechnet die Bürgerinitiative mit einer Erhöhung der Verkehrszahlen.

Für den Anschlussbereich verwies der Landesbetrieb auf einen nach Untersuchungen aus 1993/94 erstellten, aber nicht öffentlich ausgelegten Leistungsfähigkeitsnachweis. Der Landesbetrieb verweigerte zunächst die Einsichtnahme, sagte dann aber Übergabe einer auszugsweisen Kopie zu.

Der Erörterungstermin geht ab 13.07.2004 in die 3. Woche und wird mit den Lärmeinwendungen ab 10.00 Uhr in der Wattenscheider Stadthalle fortgesetzt.


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